Portrait Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Schellnhuber

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Schellnhuber

Direktor Emeritus des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Hans-Joachim Schellnhuber, Physiker und Gründungsdirektor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das sich der interdisziplinären Erforschung des globalen Klimawandels und seiner ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen widmet, zählt zu den weltweit wichtigsten Köpfen der Klimaforschung:

Schellnhubers Rat ist seit vielen Jahren gefragt, von Papst Franziskus ebenso wie von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bereits 1992 wurde er vom damaligen Umweltminister Klaus Töpfer in den Wissenschaftlichen Beirat “Globale Umweltveränderungen” berufen, dessen Vorsitzender er seit vielen Jahren ist. 2007 war er Chefberater der Bundesregierung während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, beriet von 2007 bis 2011 als Mitglied der Sachverständigengruppe Energie und Klimawandel den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und seit 2016 berät er den EU-Forschungskommissar Carlos Moedas. Auch Papst Franziskus stand Hans-Joachim Schellnhuber für die Umwelt-Enzyklika „Laudato Si‘“ als Berater zur Seite. Er war als einziger Wissenschaftler an der Präsentation der Enzyklika im Juni 2015 im Vatikan beteiligt.

Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem in die USA, nach Großbritannien und Schweden. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde Hans-Joachim Schellnhuber mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er 2007 den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und 2011 den Umweltpreis der Volvo-Stiftung, der als “Nobelpreis der Umweltforschung” gilt. Queen Elizabeth ernannte ihn 2004 zum “Commander of the British Empire”.

Weitere Informationen zu Hans-Joachim Schellnhuber finden Sie im Artikel der Süddeutschen Zeitung (hier) und im Artikel der Frankfurter Allgemeine (hier).

Fotocredits: Frederic Batier